25.02.2009

Facebook macht Rückzieher bei AGB-Änderung

Das Internet-Netzwerk FACEBOOK hat nach Protesten tausender Mitglie-dern eine umstritte Änderung der Geschäftsbedingungen wieder zurückgenommen...

Facebook macht einen Rückzieher
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Bei FACEBOOK kann sich jeder der weltweit 175 Millionen Mitglieder über eine eigene Profilseite mit anderen registrierten Nutzerinnen und Nutzern, sog. “Freunden“ austauschen und dabei z.B. private Fotos und Videos präsentieren.
Nun hatte das von Mark Zuckerberg gegründete Unternehmen am 4. Februar die Nutzungsbedingungen geändert.

Diese Änderung sollten FACEBOOK das unwiderrufliche Nutzungsrecht an allen veröffentlichten Daten der Mitglieder, also auch den privaten Fotos und Videos, einräumen. Selbst dann, wenn sich ein Mitglied abmeldet und seinen Account löscht.
In den meisten Social-Network-Portalen werden in solchen Fällen sämtliche Daten und Einträge der ehemaligen Mitglieder von den Betreibern gelöscht.

Dies war einer der genannten Gründe, warum FACEBOOK die AGB ändern wollte, so dass die Daten der Facebook-Kündiger weiterhin im Portal, belassen werden konnten, ohne dass man rechtliche Konsequenzen befürchten musste. Eine Änderung, die vielen Mitgliedern böse aufstieß, weil man damit dem Portalbetreiber den weitreichenden Zugriff auf die selbst erstellten Inhalte überließ – z. B. auch für Werbung.

Obwohl FACEBOOK in der geführten Diskussion betonte, dass die Besitzrechte für die Inhalte weiter bei den Nutzern liegen würden, wurde die Front der Kritiker weltweit immer größer, so dass man nun die Änderungen nun wieder zurückgenommen hat.

Doch man arbeitet bereits an einer weiteren Version, da Zuckerberg den Hauptgrund für die heftige Kritik in der Wortwahl der veröffentlichten Änderungen sieht. Man darf gespannt sein, wie sich die neue Fassung liest. ThA